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Die Kommentare über die nachstehenden Weine sind Allgemeines über die Rebsorten, oder aber Ansichtssache wie die Weine des Önologen liebgewonnen werden. Um über den Wein und den Jahrgang zu urteilen, ist es selbstverständlich, dass nichts besser ist als eine Degustation in der Domäne selbst.

FENDANT

Der Fendant stammt vom Chasselas, er belegt im Kanton und im ganzen Land die Position zwei nach dem Pinot noir, was die Anbaufläche betrifft. Der Wein erfordert grösste Sorgfalt bei der Arbeit, damit sich sein Aroma am besten entwickeln kann. Er bestätigt sich durch die Aromen von weissen Blumen, Zitrusfrüchten und drückt auch öfter die Mineralität des Bodens aus.
Im Munde ist der Wein frisch und lebhaft, seine Lebhaftigkeit ist oft gekennzeichnet durch die Kohlensäure. Die Walliser Fendants charakterisieren sich oft durch ein Finale, das an Linde und Akazie erinnert.

JOHANNISBERG

In andern Regionen wird er Sylvaner oder gros-Rhin genannt, der Johannisberg wird oft als üppig bezeichnet, als rund oder warm. Der Wein ist tatsächlich gezimmert und dieser Charakter ist zudem noch durch seinen schwachen Säuregehalt und sein leichtes Bitterkeitsfinale gekennzeichnet, das an Mandeln erinnert.
Das Aroma des Johannisberg schwebt zwischen den Aromen von exotischen Früchten, Brombeeren, sowie Ananas, Feingewürzen und bittere Mandeln. Er verträgt sich sehr gut mit Spargeln, sowie Fischgerichten in Sauce.

CHARDONNAY

Er ist einer in der ganzen Welt am meisten angepflanzten weissen Rebsorten. Der Chardonnay ist bekannt durch sein Gleichgewicht und seine Harmonie im Munde. Er entwickelt in der Nase Aromen von frischen Zitrusfrüchten. Von Haselnüssen und manchmal von exotischen Früchten. Der Chardonnay ist in der Gastwirtschaft ein Chamäleon und passt sehr gut zu vielen Menus.

PETITE-ARVINE

Der Petite-Arvine ist eine einheimische Walliser Rebsorte. Bei Daniel Magliocco ist dieser Wein ein trockener Wein mit einer Weinverarbeitung ohne zweite Gärung. Der Petite-Arvine ist ein Charakterwein mit einer schönen Säure und einem Jodfinale, das sich sehen lässt. Fruchtrinden, Grapefruit, Rhabarber und Mineralität bilden die Basis des Aromas dieses Weines. Er begleitet grossartig Menus von Meeresfrüchten, sowie trockene Ziegenkäse (Sorte: Crottin de Chavignol).

PAÏEN

Er wird im französischen Jura Savagnin blanc genannt. Der PaÏen wird bei Daniel Magliocco in Holfässern verarbeitet. Die Aromen variieren von frischen Zytrusfrüchten und Mirabellen, mischen sich harmonisch mit Grilladen, Toastees, Schokolade und Vanille zum Picknick im Walde. Es ist wichtig zu unterstreichen, dass bei Daniel Magliocco die Weinverarbeitung den Rebsorten immer einen dominanten Platz zuteilt, und nicht der Aufzucht.
Im Munde wird der Wein von einem Gleichgewicht zwischen Fett und sehr harmonischer Säure getragen. Dieser Wein passt sehr gut zu Meeresfrüchten.

MAGLIOCCO X ERMITAGE (Marsanne und Rousanne)

Im Wallis wird er schon seit vielen Jahrhunderten Errmitage genannt. Diese Rebsorte stimmt in Wirklichkeit mit einer massiven Selektion überein, zusammengestellt mit Marsanne und Rousanne.
Die Parzelle, auf der Daniel Magliocco diese wärmebedürftige Traube produziert, liegt auf einer der schönsten Terrasse von Chamoson. Im Munde charakterisiert sich dieser Wein durch eine wesentliche Konzentration, das Fett und der Alkohol tragen diesen Wein durch die ganze Degustation. Das Aroma ist sehr komplex und entwickelt in der Nase Himbeere, Trüffel, sehr reife Früchte und Kakao.
Der Beschluss des Önologen, diesen Wein ohne zurückbleibenden Zucker zu verarbeiten, um seinen Charakter maximal zu entwickeln, erzeugte einen außergewöhnlichen Wein. Er wird von den aufmerksamen Amateuren geschätzt, und könnte sich als “Meditationswein“ qualifizieren.

ROSÉ (stammt vom Pinot noir und verschiedenen Züchtungen)

Der Wein Rosé ist offen und sehr elegant, in der Nase fruchtig und blumig und hat einen weiblichen und feinschmeckerischen Charakter, unterstützt von einer Karbonsäure, die ihm im Gaumen ein schönes Gleichgewicht attestiert.
Dieser Wein ist ein ausgezeichnetes Aperitifgetränk, in der Gastronomie wird er zu Fisch und Schaltieren serviert. Er kann aber auch orientalische Gewürzküchen begleiten.